Abbildung eines Schreibtischs mit einer orangefarbenen Schreibmaschine, Papieren, einer Feder, einer Pfeife, einer Brille, einer Kaffeetasse und Herbstblättern. Der Text lautet „Bücherbrief II/2026 Rückblick & Ausblick“.

Bücherbrief II/2026


07.10.2026

  • Magazin

Mittlerweile haben wir deutlich mehr als die erste Hälfte des Jahres hinter uns gebracht – Zeit für den zweiten Quartalsrückblick des Jahres 2026.

Intern

Die vergangenen Monate verliefen aufgrund der Sommerpause weitestgehend ruhig. Trotzdem hielt sich der Einbruch der Zugriffszahlen in Grenzen. Eine positive Entwicklung. Ich bemühe mich zwar, zeitlose Beiträge zu schreiben. Ich bin dann aber doch immer wieder überrascht, wie viele ältere Artikel noch gelesen werden. Zumal genaue Daten dank KI-Bots und Cookie-Entscheidungen ohnehin nicht möglich sind. Danke dafür!

Ich habe ein kleines Zeitfenster genutzt und am Design gewerkelt. Treue Leser werden eine leicht abweichende Farbpalette und das eine oder andere neue Detail bemerken. Nichts Weltbewegendes, aber ich bin zufrieden. Weitere Aufgaben auf meiner Warteliste – etwa die längst überfällige Überarbeitung der Blogroll – habe ich auch deswegen weiterhin nicht angehen können. Aber ich bleibe dran.

Rückblick

In den vergangenen Monaten erschienen sieben Rezensionen. Die Suche nach dem König von Lee Young-Do enttäuschte mich sehr. Der Bücherfreund und Das Haus verlassen konnten mich nur bedingt abholen. Dafür handelte es sich beim Rest durchweg um Highlights. Balzac, Dostojewski und Moers sind ohnehin immer eine sichere Bank. Begeistern konnte mich Middlemarch von George Eliot.

Beliebt war bei euch in den letzten Monaten – wie so oft – die Klassikervorschau für den Herbst 2026. Wirklich gut liefen auch In einem anderen Land von Ernest Hemingway, praktisch alles von Dostojewski, der Dauerbrenner Djamila von Tschingis Aitmatow und – etwas überraschend – Großplanet von Jack Vance.

Ausblick

Nach der Pause ist vor der Pause. Oder so ähnlich. Leider muss ich schon wieder eine längere Phase der Inaktivität ankündigen. Aus diversen Gründen werde ich bis ins nächste Jahr hinein kaum zum Schreiben oder zu Blogaktivitäten kommen. Schweren Herzens muss ich für diesen Zeitraum auch die Literatur-Links pausieren, die nächste Klassikervorschau steht zumindest auf der Kippe.

Auch sonst schaffe ich es auf absehbare Zeit kaum, andere Beiträge zu lesen, geschweige denn zu kommentieren. Mir tun auch die etlichen unbeantworteten Rezensionsanfragen leid, aber mindestens bis zum nächsten Frühjahr wird das nichts. Ich möchte mich nicht beschweren, letztlich ist alles eine Frage der Prioritätensetzung. Und da muss im Zweifel natürlich das Internet zurückstecken.

Ein kleiner „Trost“: Während der Sommerpause war ich fleißig und habe einige Rezensionen vorbereitet. Ich habe den Veröffentlichungsplan so eingestellt, dass beinahe jede Woche eine Rezension erscheint. Und natürlich bin ich nicht ganz weg, es wird einfach etwas länger dauern. Freuen dürft ihr euch unter anderem auf Rezensionen zu Werken von Walter Moers, Fjodor M. Dostojewski und William Makepeace Thackeray.


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Das war mein Rückblick auf das vergangene halbe Jahr, der nächste Rückblick wird voraussichtlich Anfang April 2027 erscheinen. Den letzten Rückblick findest du hier.

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